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Kipper-Modelle 1:50 – das Arbeitstier der Baustellensammlung
Der Kipper ist das Fahrzeug, das auf einer Baustelle am häufigsten kommt und geht. In 1:50 ist er deshalb das Bindeglied zwischen Maschine und Straße: Der Bagger lädt, der Kipper fährt ab. Bei uns stehen rund 26 lieferbare Modelle, alle im Maßstab 1:50.
Nicht das Fahrerhaus entscheidet, sondern der Aufbau
Zwölf Modelle tragen einen Aufbau von Meiller, vier eine Rundmulde von Schwarzmüller, zwei einen Sattelkipper von Schmitz Cargobull, einer einen Dreiseitenkipper von Dautel. Derselbe Arocs mit Meiller-Dreiseitenkipper und derselbe Arocs mit Schwarzmüller-Rundmulde sind zwei verschiedene Modelle – im Preis, in der Auflage und darin, wer danach sucht. Deshalb steht der Aufbauhersteller bei uns im Titel.
Die Bauarten
Dreiseitenkipper (7) können nach hinten und zu beiden Seiten abkippen – die klassische Baustellenausführung. Rundmulden (5) sind Sattelauflieger für Schüttgut über lange Strecken. Hinterkipper (3) kippen nur nach hinten, dafür mit größerem Volumen. Dazu Sattelkipper, ein Absetzkipper für Container, ein Abrollkipper auf dem elektrischen MAN eTGS und zwei Trigenius-Absetzer.
Eine eigene Gruppe sind die Muldenkipper: Caterpillar 789B, Liebherr TA230, Komatsu HD785-7 und der Dresser 730E Haulpak. Das sind keine Straßenfahrzeuge, sondern Tagebau- und Baustellendumper – sie fahren nicht zum Kunden, sie fahren im Kreis.
Die Artikelnummer verrät das Fahrgestell
Conrad ordnet die Aufbauten nach Fahrgestell: Nummern mit 812xx sitzen auf MAN, Nummern mit 782xx auf dem Mercedes-Benz Arocs. Der Meiller Trigenius D421 ist dafür das sauberste Beispiel – als 81255/07 auf dem MAN TGS, als 78255/0 auf dem Arocs. Wer weiß, welches Fahrgestell er sucht, erkennt das an den ersten drei Ziffern.
Und wie überall bei Conrad entscheidet der Zusatz hinter dem Schrägstrich über die Bedruckung: 78202/05 trägt die Farben von CEMEX, 78216/05 die von PRAJO’S.
Die Fahrgestelle
Vierzehn Modelle stehen auf einem Mercedes-Benz-Fahrgestell – zwölf davon Arocs, dazu ein Actros und der LAK 1624 Rundhauber als historisches Vorbild. Sieben stehen auf einem MAN, überwiegend TGS. Gebaut werden sie von Conrad (21) und NZG (5).
Worauf du beim Kippermodell achtest
Die Mulde: Sie sollte sich anheben lassen und in der gekippten Stellung halten. Bei Dreiseitenkippern gehört dazu, dass auch die Seitenwände einzeln aufgehen.
Die Bordwände: Scharniere und Verschlüsse sind die Stellen, an denen sich einfache von guten Modellen unterscheiden.
Die Bedruckung: Bei Speditions- und Bauunternehmensausführungen ist die Sauberkeit der Tampondrucke der wichtigste Qualitätsindikator.
Kipper-Modelle kaufen – kurz gefasst
Maßstab 1:50, Zinkdruckguss, funktionierende Kippmulde, Werks- und Kundenausführungen. Die Preise reichen aktuell von rund 85 € für den Mercedes-Benz LAK 1624 Rundhauber bis 215 € für den Komatsu HD785-7 Miningtruck. Breiter gefasst stehen dieselben Fahrzeuge bei den LKW-Modellen; was sonst noch auf dem Arocs- und TGS-Fahrgestell aufgebaut wird, findest du bei den Fahrmischern und im Schwertransport. Die Maschinen, die den Kipper beladen, stehen bei den Baggern. Versand aus Deutschland, sammlergerecht verpackt. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.












































