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JDM & Drift in 1:64 – die japanische Szene im Regal
JDM steht für „Japanese Domestic Market“: Fahrzeuge, die ursprünglich nur für den japanischen Heimatmarkt gebaut wurden. Hier stehen rund 26 Modelle, die genau daraus kommen – kein europäisches oder amerikanisches Vorbild ist darunter. Nissan führt mit 14 Modellen, Toyota folgt mit 11, dazu ein Mazda.
Die Skyline in drei Generationen
Kein anderes Vorbild ist hier so präsent. Die Hakosuka – die erste GT-R-Generation mit der kantigen Karosserie – steht gleich mehrfach im Regal, fast immer als V8-Drift-Umbau. Die Kenmeri KPGC110 ist ihre Nachfolgerin mit den runderen Formen, eine davon in japanischer Polizeilackierung. Und die C210 erscheint dreimal als Kaido Racer im Bosozoku-Stil.
Das ist keine Spielerei des Modellherstellers, sondern die Szene selbst: In Japan wurden diese Wagen ab den 70ern mit überlangen Frontspoilern, Fender-Verbreiterungen und aufragenden Auspuffanlagen umgebaut. Die Modelle bilden genau diese Umbauten ab, nicht den Serienzustand.
Supra, GR86 und der eine Mazda
Die Toyota Supra steht in zwei Welten: als moderne A90 mit dem Darwin-Pro-66G-Widebody-Kit und als ältere GT300-Rennversion in der Top-Secret-Lackierung. Dazu die GR Supra mit Pandem-Kit in der D1GP-Ausführung 2024 von Daigo Saito – ein Fahrzeug, das tatsächlich in der japanischen Driftmeisterschaft gefahren ist.
GR86 und BRZ sind mit fünf Modellen die aktuelle Generation. Und der einzige Mazda RX-7 FD3S trägt das RE-Amemiya-Widebody – der Tuner, der den Wankelmotor zur Marke gemacht hat.
Woran du die Ausführung erkennst
Alle Modelle stammen von Pop Race und tragen eine Artikelnummer nach dem Muster PR64- plus Zahl. Das ist wichtiger, als es klingt: Dieselbe Hakosuka gibt es in mehreren Lackierungen unter verschiedenen Nummern – ADVAN, Coca-Cola Zero, Dark Chrome, Pandem Weiß, Silver Chrome. Der Modellname sagt dir, welches Auto du bekommst. Die Nummer sagt dir, welche Lackierung.
Worauf du achtest
Der Stand. Driftautos sind tiefergelegt. Ein Modell, das zu hoch auf den Rädern steht, verliert genau den Charakter, um den es hier geht.
Die Sturzwerte. Bei guten Driftmodellen sind die Vorderräder sichtbar negativ eingestellt – ein Detail, das die Szene sofort erkennt.
Die Bedruckung. Sponsorenlogos und Startnummern sind bei Rennausführungen das entscheidende Qualitätsmerkmal.
JDM & Drift kaufen – kurz gefasst
Maßstab 1:64, Zinkdruckguss, Widebody-Kits und Drift-Umbauten, japanische Vorbilder von Nissan, Toyota und Mazda. Die Preise liegen zwischen rund 19 € und 35 €. Die Marke und ihr Nummernsystem erklärt die Pop-Race-Übersicht, den Maßstab selbst die Übersicht der Modellautos 1:64. Neu eingetroffene Modelle stehen bei den Neuheiten. Versand aus Deutschland, sammlergerecht verpackt. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.










































